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Aromen

Natürliche Aromen
werden aus natürlichen, pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen wie z. B. Früchten, Gewürzen, Kräutern, geröstetem Kaffee oder geräuchertem Speck gewonnen. Zur Herstellung dürfen nur physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren angewendet werden, u. a. Auspressen, Destillieren, Erwärmen, Filtrieren, Mahlen, Mischen, Vergären oder Zerkleinern.

Naturidentische Aromen
werden mittels chemischer Synthese wie z. B. Veresterung oder Acetilierung hergestellt. Die dafür benötigten Rohstoffe müssen nicht natürlichen Ursprungs sein, aber die chemische Beschaffenheit des Endproduktes muss identisch sein mit einer in der Natur vorkommenden Substanz pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Daher sind naturidentische Aromen in der Regel auch rückstandsfrei.

Der Einsatz künstlicher Aromen im Tee ist vom Gesetzgeber verboten.

Aromatisierter Schwarztee
Die große Revolution haben die aromatisierten Schwarztees Ende der 70er Jahre erfahren. Gab es doch damals kaum einen Heranwachsenden, der nicht in seinem in Brauntönen tapezierten Jugendzimmer bei Kerzenschein und Räucherstäbchen Wildkirsch- und Vanilletee getrunken und weltverbessernde Gespräche geführt hat.
Heute findet diese Produktgattung eine ganz andere Positionierung. Eine äußerst abwechslungsreiche Aromenvielfalt, animiert durch den Einsatz vieler Früchtstücke, Blüten oder Gewürze, wird mit einer fein abgestimmten Basis verbunden.
Die herben, vollfruchtigen oder intensiven Aromen werden zumeist auf milde China- und kräftig-würzige Ceylontees abgestimmt. Die leichteren, sanfteren Aromenkom-positionen unterstützen wir durch eine elegante Auswahl leichterer Basen. So wählen wir dafür gern einen weichen Oolongtee, fein-milden Keemuntee, oder aromatischen, süßlich-erdigen Yunnantee.

Aromatisierter Grüntee
Als beste Basis für die Veredelung von aromatisierten Grüntees eignet sich der chinesische grüne Sencha. Warum? Aufgrund seines beliebten, milden, feinen und typischen Grünteecharakters. Die Aromen werden auf ideale Weise aufgenommen und bilden gemeinsam mit der Basis eine sehr ausgewogene Symbiose. Auch nach Veredelung mit markanten Aromen präsentiert sich der Grünteegeschmack stets ausgewogen.
Für die ausgefallenen, besonderen Ansprüche verwenden wir China Gunpowder und leichtere charaktere wie Oolong, Pi Lo Chun, Chun Mee oder Pai Mu Tan.

Aromatisierte Früchteteemischungen
Früchtetee...die Essenz aller Früchte!
Zu Beginn der 80er Jahre gelangten bunte Mischungen aus Fruchtstücken in die Teeläden. Ohne Teein und Bitterstoffe eroberten die gesunden, preiswerten und köstlichen Getränke schnell einen neuen Kundenkreis. So entwickelten sich die viel-seitigen Kreationen schnell zum Familientee, der Kinder, Erwachsene und Senioren gleichermaßen an einen Tisch brachte. Aber auch seine vielseitige Verwendungsart verschaffte ihm große Anerkennung. Denn auch kräftig aufgegossen, um dann mit Mineralwasser oder Sekt verdünnt zu werden, ist der Früchtetee kalt ein Hochgenuss.
Die Eckpfeiler einer Früchteteemischung sind mild-süße Apfelstücke, herb-fruchtige Hagebuttenschalen und frisch-saure Hibiskusblüten, die den nötigen "Body" beisteuern.
Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose Auswahl von Früchtevariationen. Ob Flocken, Blüten oder Stücke, es kommen mittlerweile nahezu alle Sorten von Gemüse, Früchten, Gewürzen oder Kräutern in den Tee. Und neben dem Aroma sind sie es, die den Geschmack und die Optik des jeweiligen Tees entscheidend prägen.
Säurearme, aromatisierte Früchteteemischungen
Arm an Säure und reich an Geschmack...
In der Historie der Teegetränke sind die Früchteteemischungen noch recht jung dabei. Trotzdem unterliegen natürlich auch sie den Trends und Anforderungen unserer Zeit. Und das ist auch gut so. So hat sich in der jüngsten Zeit eine Anforderung der Endverbraucher entwickelt, die immer mehr an Eigendynamik gewinnt. Standen in den 80er Jahren Hibiskus und Hagebutten stark im Trend, finden heute entsäuerte Basen, die vorwiegend aus Apfelstückchen bestehen, eine immer stärkere Fangemeinde.
Glasklarer Vorteil: Diese Mischungen sind leicht verträglich und können ohne Probleme von Kindern, wie auch von Senioren genossen werden. Empfindlichkeiten bei Säuregehalten wird so entgegengesteuert und führt trotzdem zu einer vollendeten Geschmacksentwicklung. Intensiver sogar, denn durch das Fehlen von Hagebutte und Hibiskus steht eindeutig das Aroma im Vordergrund, das nicht durch die säuernde Geschmackseinwirkung beeinflusst wird.

Quelle: http://www.dethlefsen-balk.de/DEU/10745/ItemPage.aspx